Sonntag, 4. September 2016

Der Überfall der SS auf die Kartause Farneta



In der Kartause Farneta in Lucca (Italien) fanden im August 1944 über 100 Flüchtlinge Schutz vor der 16. SS-Panzergrenadier-Division „Reichsführer SS“. Unter den Menschen befanden sich sowohl Juden als auch Italiener. Der Prior P. Martino Binz hatte zusammen mit dem Prokurator P. Gabriele Costa und dem Novizenmeister P. Pio Egger entschieden, das Kloster für die Flüchtlinge zu öffnen – entgegen der eigentlichen Kartäuserregel, die keine „Besucher“ vorsieht. Ausschlaggebend für den Schritt war die Erwägung „Was würden wir tun, wenn Jesus selbst vor der Tür stünde? Würden wir den Mut haben, Ihn in den Tod zu schicken?“.

P. Gabriele Costa OCart

Als die Mönche sich am Abend des 1. September in der Kapelle beim Chorgebet befanden, wurden sie von der SS überrascht. Es gelang den Nazis durch einen Trick, sich Zugang zum Kloster zu verschaffen. Der Soldat Eduard Florin, der bereits früher zu den Mönchen Kontakt gehabt hatte und vorgab, ein frommer Katholik zu sein, stand vor der Klosterpforte und behauptete, er wolle dem Prior ein Paket von seinem Kommandanten abgeben, da die Division sich auf dem Rückzug aus Lucca befände. Als die Tür geöffnet wurde, stürmten 20 deutsche Soldaten herein und besetzten das Kloster. Einigen der Aufgenommenen gelang die Flucht, während viele an die Klostermauern gestellt und erschossen wurden.

Nun mussten die Gefangenen, Mönche und Zivilisten, in LKW steigen und wurden zu einer leeren Lagerhalle in Nocchi bei Camaiore gefahren. Ein Überlebender, Vicenzo Rizzo, damals 18 Jahre alt, berichtete von den Folterungen, denen die Mönche unterzogen wurden. Die Nazis verspotteten die Ordensleute wegen ihres Glaubens. Pater Gabriele wurde mehrmals eine Flamme unter den Bart gehalten, doch der Mönch blickte seinen Folterer nur still an und dieser gab schließlich angesichts einer so unerwarteten Reaktion auf.

Dom Giovanni Abetini musste sein Brevier auf einem Brett zwischen seinen Armen balancieren, während er Stockschläge erhielt. Fiel das Buch herunter, musste er Faustschläge und Beleidigungen über sich ergehen lassen. Das Ganze ertrug Dom Giovanni mit einem Lächeln auf den Lippen.

Der Novizenmeister, P. Pio Egger, ermutigte die Gefangenen und sprach ihnen von dem Reich, das der König der Märtyrer seinen Getreuen bereitet hat. Genau wie der Pater Prior und der Pater Prokurator wurde er im Wald bei Nocchi erschossen.

Msgr. Salvador Montes de Oca (Quelle: S.J. Venezuela)

Einer der zwölf ermordeten Kartäuser war vor seinem Eintritt eine hohe kirchliche Persönlichkeit. Es handelt sich um Msgr. Salvador Montes de Oca, im Orden Pater Bernardo, emeritierter Bischof von Valencia in Venezuela, der als Bischof mutig der Staatsregierung in Sachen Ehescheidung widerstanden hatte. Er wurde im Jahr 1929 aus seinem Heimatland verbannt und war zur Zeit seines Todes Novize. Zusammen mit P. Martino Binz wurde er als erstes erschossen (7. September).

Unter den Ermordeten befanden sich sechs Priester, sechs Brüder und 48 Zivilisten. Obwohl die Mönche nach der Erschießung verscharrt wurden, konnten ihre Leichen geborgen und auf dem Klosterfriedhof bestattet werden. Für P. Bernardo (Msgr. Montes de Oca) wird von seiner Heimatdiözese der Seligsprechungsprozess angestrebt. Weitere Prozesse sind nicht bekannt, da der Kartäuserorden traditionell nicht die Heiligsprechung seiner Mitglieder anstrebt.


Der ehemalige SS-Mann Eduard Florin starb während des Prozesses, der im September 2004 in La Spezia wegen des Massakers gehalten wurde, in Deutschland im Alter von 94 Jahren. 

Die Interviews, die die Amerikaner mit den überlebenden Mönchen geführt haben, können hier gelesen werden. Laut Dom Giovanni Abetini sagte einer der Soldaten, es wäre nicht das erste Mal für ihn, einen Geistlichen zu töten.

(Quelle: EWTN, Wikipedia, SISSCO und andere)

Montag, 8. August 2016

Eine problematische Verallgemeinerung: Taufregisterauszüge und Judenverfolgung

(Quelle: Agibaer)

Der Holocaustforscher und Rabbiner Michael Berenbaum, der in der Vergangenheit bedeutende Positionen im United States Holocaust Memorial Museum (USHMM) inne hatte, bezeichnet das Dritte Reich in seinem Buch „The World Must Know“ als „genocidal state“, als völkermörderischen Staat. Als einen der Gründe dafür gibt er an, dass „Pfarrkirchen“ die Taufregister von Juden bereitgestellt haben:

„Every arm of the country's sophisticated bureaucracy was involved in the killing process. Parish churches and the Interior Ministry supplied birth records showing who was Jewish; (…)“

Leider ist dieses Zitat in der Form, in der es in dem bereits erwähnten Wikipedia-Artikel angegeben wird, sehr geeignet, die katholische Kirche in ein schlechtes Licht zu rücken, da keine Konfession angegeben wird. Andere Autoren haben dieses Zitat ohne weitere Differenzierung „recycelt“. Man kann sich ja denken, was die meisten Menschen unter einer „Pfarrkirche“ verstehen.

In einem weiteren Buch unter dem Titel „The Holocaust and History: The Known, the Unknown, the Disputed, and the Reexamined geht Berenbaum deutlicher darauf ein, um was für „Pfarrkirchen“ es sich handelt: Er nennt auf S. 126 nur die „protestantische Kirche“ in Berlin.

Dem sei nun der Widerstand der katholischen Kirche gegen derartige Nachforschungen zur ethnischen Herkunft ihrer Mitglieder gegenübergestellt. Msgr. Neuhäusler schreibt in „Kreuz und Hakenkreuz“:

„Ganz besonders verhasst war den Nationalsozialisten die Taufe von Juden. Des Öfteren wurden von den bischöflichen Ordinariaten Statistiken über Judentaufen, ja sogar Bekanntgabe der Namen solcher Täuflinge verlangt, eine Forderung, die freilich immer zurückgewiesen wurde.“

Er schildert dann einen Fall, in dem die Berliner Polizei sich Zugang zu zwei derartigen Taufscheinen der Pfarrkirche St. Matthias verschafft hatte, die dann an den „Stürmer“ weitergeleitet wurde. Die Zeitung versuchte daraufhin mit Anprangerung und Drohung weitere Judentaufen zu verhindern. Weder der Pfarrer noch die bischöfliche Behörde erhielten eine Antwort auf die Frage, wie die Polizei an diese Dokumente gegenkommen war.

Die Ansprache des Pfarrers bei der hl. Messe am 15. März 1936 zu dem Fall ist ein schönes Beispiel katholischen Bekennermuts:

„Euer Pfarrer ist nicht willens, sich seine tägliche Tätigkeit vom ‚Stürmer‘ diktieren zu lassen, sondern von seinem eigenen Gewissen. Und dem Gewissen folgend, wird er nicht zögern, Ungläubige jeglicher Rasse in die Kirche aufzunehmen, die Christus für alle Menschen gegründet hat, solange als er [der Pfarrer] auf der anderen Seite nicht unehrliche Absichten befürchten muss.“

(Quellen: Neuhäusler, Johann: Kreuz und Hakenkreuz, Verlag Katholische Kirche Bayerns, München, 1946, S. 76)

Samstag, 6. August 2016

Wikipedia und der Holocaust – Fehlt da nicht etwas?



Heute habe ich bei der Recherche auf Wikipedia den englischen Artikel „The Holocaust“ gelesen. Vorauszuschicken sei hierbei, dass der Begriff in dem genannten Artikel deutlich weiter gefasst wurde als üblich und nicht nur die jüdischen Opfer, sondern auch weitere Opfergruppen miteingerechnet werden, so laut Artikel:

· Slawen

· ethnische Polen

· andere Westslawen

· ethnische Serben und andere Südslawen

· Ostslawen

· sowjetische Kriegsgefangene

· Zigeuner

· Farbige

· Andere [laut Unterteilung des Artikels]:

· Behinderte und Geisteskranke

· Homosexuelle

· Linke

· Freimaurer

· Zeugen Jehovas

· Spanische Republikaner


Augenscheinlich fehlt hier eine Gruppe: die Katholiken, obwohl für diese Gruppe eine systematische Verfolgung genauso gut zu beweisen ist wie für die anderen oben genannten. Laut den Zeugen Jehovas sind 2.000 ihrer Anhänger unter dem Nazi-Regime gestorben, in der Fachliteratur zu diesem Thema wird von 1.500 Opfern gesprochen[1]; die Zahl der unter dem NS-Regime ermordeten oder hingerichteten katholischen Priester beträgt laut Msgr. Walter Adolph alleine 4.000. Es sind nur sehr wenige 
„farbige“ KZ-Insassen bekannt, wohingegen die Zahl der allein in Dachau inhaftierten katholischen Priester genau angegeben werden kann: Es waren 2.579.

Nebenbei müsste man bei dem (gesperrten) Artikel die häufigen Doppelbelegungen bereinigen, da sowjetische Kriegsgefangene meist Ostslawen waren und in vielen Fällen auch Linke oder Juden oder letzere beide Kategorien gleichzeitig; ähnliches könnte man für spanische Republikaner sagen, die wohl ausschließlich Linke waren. Der französische Politiker León Blum war nicht nur Linker, sondern auch Jude usw.


Abschließend sei noch gesagt, dass dieser sehr lange Artikel die katholische Kirche nur zweimal beiläufig erwähnt. Das genügt wohl, um die Unverhältnismäßigkeiten in diesem Wikipedia-Eintrag zur Genüge zu beweisen.


[1] https://web.archive.org/web/20070930153955/http://www.museenkoeln.de/ns-dok_neu/homepage/JZ-NS-Verfolgung-Koeln.pdf

Sonntag, 13. März 2016

Die Geschwister Löb – fünf Trappisten in Auschwitz

Abtei Koningshoeven (Hans Lenting)

Eine besonders bewegende Geschichte aus der Verfolgung der jüdischstämmigen Katholiken der Niederlande im Sommer 1942 ist die der Geschwister Löb. Von den sieben Kindern der jüdischen Konvertiten Lutz und Jenny Löb traten sechs in den Trappistenorden ein. Die drei Brüder Georg (Pater Ignatius), Robert (Bruder Linus) und Ernst (Pater Nivardus) waren Mönche in der Abtei N. D. de Konigshoeven in Tilburg, während die Schwestern Lien (Schwester Hedwige), Door (Schwester Maria-Theresia) und Louise (Schwester Veronica) in die Frauenabtei N. D. de Koningsoord in Berkel-Enschot eintraten.

Anfang August 1942 klopfte die Gestapo auf der Suche nach katholischen Juden auch an den Klosterpforten der Trappisten an. Bruder Linus diente gerade seinen beiden älteren Brüdern bei deren (letzten) Messen. Bei der Verhaftung der Schwestern wurde Schwester Veronika übersehen. Schwester Hedwige sagte beim Verlassen der Abtei „Ich habe soeben dem Herrn gesagt: ‚Ich übergebe mich Dir ganz, tue mit mir, was Du willst.‘“ Friedlich lächelnd ging sie dann, um sich von ihrer Äbtissin zu verabschieden.

Es folgte die Deportation nach Ausschwitz, wo die Geschwister im Spätsommer und Frühherbst desselben Jahres den Tod fanden. Die „vergessene“ Schwester Veronica starb zwei Jahre später eines natürlichen Todes in der Abtei.

Auf der Seite der Abtei Koningshoeven ist eine ausführlichere Lebensbeschreibung der Familie und der Geschwister zu befinden (siehe hier). Gewisse Dinge in der Vita der bekehrten Eltern, so etwa das Anzünden von Kerzen am Freitagabend bzw. die Beschneidung der ersten männlichen Kinder, sind vom katholischen Standpunkt objektiv judaisierend und abzulehnen – wenn sie denn so vorgefallen sind; eine ausführlichere Lebensbeschreibung der Familie Löb erwähnt diese Aspekte nicht. In den lesenswerten biographischen Abrissen der Geschwister (ab der Seite 7) finden sich derartige judaisierende Aspekte zumindest nicht mehr. Es gab bzw. gibt Bestrebungen zur Einleitung des Seligsprechungsprozesses der fünf Trappistengeschwister.

Samstag, 30. Januar 2016

Priesterblock-Insasse zum Märtyrer erklärt

P. Engelmar Unzeitig SMM (Quelle: Mariannhiller Missionare)

Kürzlich hat Papst Franziskus den Mariannhiller Missionar und Dachauhäftling P. Engelmar Unzeitig SMM offiziell zum Märtyrer erklärt. Es wird wohl bald die Seligsprechung folgen. Hier eine Biografie des Blutzeugen.

Mittwoch, 6. Januar 2016

Zur Problematik des Martyriums der heiligen Edith Stein


Es gibt nach wie vor Personen (sowohl Katholiken als auch Juden), die anzweifeln, dass Edith Stein wegen Ihrer jüdischen Abstammung und nicht wegen Ihres Glaubens den Tod im KZ Auschwitz gefunden hat. Darum sei ihr Tod kein Martyrium im strengen Sinne.

Vor kurzem fand ich beim Durchblättern des Buchs „Im Schatten des Galgens“ von Msgr. Walter Adolph einen Brief des niederländischen Generaldirektors Dr. Lenig, der mit Edith Stein bzw. Schwester Theresia Benedicta a Cruce, wie sie im Karmeliterorden hieß, im niederländischen Amerfoort interniert war. Seine Schilderung der Umstände lässt an dem Argument zweifeln, dass sie lediglich wegen Ihrer jüdischen Herkunft ermordet wurde. 


Der Brief wurde an die Priorin des Karmels in Köln geschrieben, in das die Heilige 1933 eintrat, bevor Sie wegen der Judenverfolgung im Reich 1938 nach Echt in den Niederlanden ging. Der Brief stammt vom 8. April 1947. Nachfolgend die wichtigste Passage:

„Schwester Theresia Benedicta a Cruce, die im Lager Edith Stein hieß, traf ich am 2. August des Jahres 1942 in dem als Durchgangslager bezeichneten Lager Amersfort [sic], wenn ich mit völlig irre, in Baracke Nr. 9. An diesem Sonntag wurden alle Katholiken teiljüdischer oder jüdischer Abstammung von den deutschen Henkersknechten als Antwort auf einen Hirtenbrief, der Sonntag zuvor von allen niederländischen Kirchenkanzeln verlesen worden war, verhaftet, hinweggeschleppt und zunächst (meistens) in Amersfort gesammelt, um von dort hinweggeführt zu werden zu den Gaskammern und den Krematorien (…) Zu erwähnen sei, dass zunächst einmal alle entlassen wurden, die versehentlich mitgenommen worden waren, also Protestantische, griechische (bulgarisch) Orthodoxe usw. (…)“

Wie man den letzten Satz nun dreht und wendet, man kommt nur zu dem Schluss, dass das Objekt der Verfolgung Katholiken waren. Der Teil, den ich der Knappheit halber ausgelassen habe, liefert keine Anhaltspunkte, dass es sich bei den genannten entlassenen Christen um Nicht-Juden handelte. Und selbst dann wurden eben keine Katholiken, sondern nur Anhänger anderer Konfessionen entlassen.


(Quelle des Zitats: Adolph, Msgr. Walter: Im Schatten des Galgens, Morus-Verlag, Berlin, 1953, S. 88)

Sonntag, 22. November 2015

Erzbischof Scheptyzkyjs Widerstand gegen die Nazis

der ehrwürdige Andrej Scheptyzkyj O.S.B.M., griechisch-katholischer Erzbischof von Lemberg

Die blutige Sowjetbesatzung in der Ukraine wurde im Frühsommer 1941 durch das schnelle Vorrücken der Wehrmacht im Osten verdrängt. Die Bevölkerung betrachtete die Deutschen zunächst als Befreier. Nach der Vertreibung der Sowjets riefen die Ukrainer einen selbstständiger ukrainischer Staat aus. Doch bald wurde der Bevölkerung klar, dass die antichristlichen Bolschewiken nur durch die nächsten Besatzer ersetzt wurden. „Das Regime Hitlers war, gleichermaßen wie das bolschewistische, feindlich zur Religion, zum ukrainischen Volk und seiner Kirche eingestellt“, so Dr. Gregor Prokoptschuk. Dies zeigt sich dadurch, dass Himmler das Oberhaupt der Ukrainischen griechisch-katholischen Kirche, Erzbischof Andrej Scheptyzkyj, nach seinem ersten Hirtenbrief unter Naziherrschaft (wohl „Du sollst nicht töten!“) verhaften lassen wollte. Aufgrund der gesellschaftlichen Stellung des Erzbischofs als wichtigster Vertreter des ukrainischen Volkes ließen die Nazis aber schließlich davon ab.

Erzbischof Andrej sprach sich auch entschieden bei Himmler gegen die Verfolgung der Juden aus. Nach den Morden an den Juden von Rohatyn schickte der Erzbischof eine Protestnote an den Reichsführer SS. Der Rabbiner Dr. Herzog sagte: „Diese Tat erregte seinerzeit großes Aufsehen, denn sie war ein Akt überlegenen Mutes. Hat doch damals in Europa niemand es gewagt, gegen die grausamst wütende Gestapo öffentlich für die Juden einzutreten.“ 


Der Erzbischof schrieb eine weitere Protestnote, nachdem er erfahren hatte, dass die Gestapo Angehörige der ukrainischen Miliz zur Teilnahme an den Massakern gezwungen hatte. Das Ergebnis war, dass die Gestapo auf weitere Zwangsrekrutierungen von Milizionären verzichtete. Metropolit Scheptyzkyj war auch dafür bekannt, zahlreichen Juden, darunter auch vielen Kindern, Unterschlupf in katholischen Klöstern zu gewähren.

Durch den am 17. Juli 2015 vom Papst erklärten heroischen Tugendgrad ist der Seligsprechungsprozess nun weiter vorangeschritten. Erzbischof Andrej Scheptyzkyjs Titel ist jetzt „ehrwürdiger Diener Gottes“. Er ist auch mitverantwortlich für die Gründung des ukrainischen Zweigs der Redemptoristen (byzantinischer Ritus), der mehrere Märtyrer unter der Sowjetherrschaft hervorgebracht hat.